Katastrophen
Waldbrände in Argentinien breiten sich aus - Behörden in Australien warnen vor weiteren Feuern

In Patagonien im Süden Argentiniens haben sich die Waldbrände ausgebreitet.

    Ein Hubschrauber lässt Wasser ab, um einen Waldbrand in Argentinien zu löschen.
    Einsatz gegen Waldbrand in Argentinien. (AFP / GONZALO KEOGAN)
    Die Behörden geben die Größe der zerstörten Fläche inzwischen mit 15.000 Hektar an. Betroffen ist vor allem ein Gebiet nahe der Kleinstadt Epuyén. Rund 3.000 Touristen wurden bislang in Sicherheit gebracht. Die argentinische Regierung geht davon aus, dass die Brände vorsätzlich gelegt wurden.
    Im australischen Bundesstaat Victoria wurden bei Bränden laut Katastrophenschutz bis gestern mehr als 300.000 Hektar Vegetation vernichtet. Hunderte Gebäude brannten nieder, mindestens ein Mensch kam ums Leben.
    Auch Südafrika kämpft seit Tagen gegen Buschbrände. Nahe Kapstadt hatten die Flammen zuletzt eine inoffizielle Siedlung im Township Dunoon zerstört. Mehr als 5.000 Bewohner wurden obdachlos. - Auf der Südhalbkugel ist derzeit Hochsommer mit Temperaturen von teils über 40 Grad.
    Diese Nachricht wurde am 12.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.