Trockenheit
Waldbrände wüten in Südeuropa und Nordafrika

In Südeuropa und Nordafrika gibt es zahlreiche Waldbrände. In Südfrankreich weitete sich das heftigste Feuer nach Behördenangaben im Gebiet von Taradeau im Département Var aus, wo mehr als 600 Feuerwehrleute im Einsatz waren.

    Rauch und Flammen steigen aus einem Waldbrand in der Nacht auf.
    Waldbrand in der Nähe der algerischen Großstadt Blida (picture alliance / Anadolu / Hamza Zait)
    Angefacht vom Wind breiteten sich die Flammen rasch aus. Mehrere hundert Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Im Norden der Insel Korsika lodern weiter zwei Brände, die vor rund einer Woche durch Blitzeinschläge ausgelöst worden waren. Die Löscharbeiten in der bergigen Region sind schwierig, die Feuerwehr wird von Löschflugzeugen unterstützt.
    Auch in Spanien, Portugal und Griechenland gibt es Waldbrände, ebenso in Algerien. In dem nordafrikanischen Land haben Einsatzkräfte in den vergangenen Tagen rund 70 Waldbrände gezählt.
    In Deutschland entspannte sich die Waldbrand-Lage im Müritz-Nationalpark, unter anderem nachdem gestern Regen einsetzte. Noch seien über 300 Kräfte im Einsatz, man sei aber auf einem guten Weg, hieß es vom Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.
    Laut Forschern kommt es durch den menschengemachten Klimawandel zu häufigeren und längeren Hitze- und Trockenperioden, was Waldbrände begünstigt.
    Diese Nachricht wurde am 20.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.