
Inzwischen sind rund 318 Hektar betroffen, wie der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Neubrandenburg mitteilte. Etwa 370 Einsatzkräfte versuchen, das Feuer einzudämmen. Heute werden Einsatzkräfte und Löschfahrzeuge aus Bayern im Nationalpark erwartet.
Im Brandgebiet explodiert immer wieder alte Munition, die sich auf einem früheren Truppenübungsplatz befindet. Deswegen kommen die Einsatzkräfte nicht direkt an den Brand heran. Sie versuchen stattdessen, das Feuer von außen einzudämmen - unter anderem mit Wassersprengern, die normalerweise zur Bewässerung von Pflanzen eingesetzt werden. Das Feuer war am Montag ausgebrochen. Die Ursache ist unklar.
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Backhaus betonte bei einem Besuch des betroffenen Gebiets, die Einsatzkräfte hätten die Lage unter Kontrolle. Es sei deshalb kein Katastrophenfall ausgerufen worden.
Diese Nachricht wurde am 16.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
