Wissenschaft im Brennpunkt 28.07.2019

Waldbrand-PräventionWie gut ist Deutschland für Waldbrände gerüstet?Am Mikrofon: Uli Blumenthal

Beitrag hören Brandwolken über dem Wald über Lübtheen. (picture alliance / dpa / Philipp Schulze)Die Brände in Mecklenburg-Vorpommern - in diesem sowie im vergangenen Jahr - haben ganz Deutschland bewegt (picture alliance / dpa / Philipp Schulze)

1.200 Hektar Wald brannten Ende Juni in Mecklenburg-Vorpommern nieder, es war der größte Waldbrand der Nachkriegsgeschichte. Die Landesregierung will nun 50 Millionen Euro in die Ausrüstung der Feuerwehren investieren. Doch was ist außerdem nötig, damit Waldbrand-Prävention gelingen kann?

Es sind Bilder, wie man sie bisher aus Griechenland, Spanien oder anderen Teilen der Welt kannte. Die großen, langwierigen und schweren Waldbrände im Land Brandenburg bewegten im vorigen Jahr Deutschland – insbesondere der Brand bei Treuenbrietzen und der bei Brück. Im Jahr 2018 brannten in Deutschland etwa 1.700 Hektar Wald und damit deutlich mehr Fläche als in 2016 und 2017 zusammen. Vor einem Monat dann der größte Waldbrand der Nachkriegsgeschichte in Mecklenburg-Vorpommern, bei dem 1.200 Hektar Wald in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Wie gelingt erfolgreiche Waldbrand-Prävention in Zeiten des Klimawandels? Was kann Deutschland von seinen europäischen Nachbarn lernen? Welche Erfahrungen gibt es weltweit?

Studiogast: Alexander Held, seit 2012 Senior Manager beim European Forest Institute in Bonn, hat Forstwissenschaften studiert und beschäftigt sich seit fast 20 Jahren mit Waldbränden.

Alexander Held ist Forstwissenschaftler und Senior Manager beim European Forest Institute in Bonn. (Uli Blumenthal/Deutschlandradio)Alexander Held ist Forstwissenschaftler und Senior Manager beim European Forest Institute in Bonn. (Uli Blumenthal/Deutschlandradio)

Mit Beiträgen von Piotr Heller.

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