Klimawandel
Waldbrandgefahr steigt laut einer Studie deutlich

Der Klimawandel verschärft laut einer neuen Studie die Gefahr von Waldbränden deutlich. Schon bis zum Jahr 2040 sehen Forschende in gut der Hälfte der brandgefährdeten Gebiete weltweit eine deutliche Zunahme des Risikos.

    Ein Waldstück steht nachts in Flammen. Das Rot des Feuers setzt sich gegen das Schwarz der Bäume ab. Der Brand ist im US-Staat Kalifornien im August 2021 ausgebrochen.
    Ein Waldbrand im US-Staat Kalifornien (Imago I ZUMA Wire I Ringo Chiu)
    Bis Ende des Jahrhunderts könnte es in bis zu 91 Prozent dieser Regionen ein erhöhtes Waldbrandrisiko geben. Besonders betroffen seien Südafrika, die Mittelmeerregion, Teile Nordamerikas und Nordasiens. Entsprechende Daten wurden von der Coventry University und der Stiftung Europa-Mittelmeer-Zentrum für Klimawandel ausgewertet. Die Forschenden schreiben im Journal of Climate, dass die Veränderungen aber nicht nur Gebiete betreffen, die traditionell schon brandgefährdet sind, sondern auch solche, in denen es bisher eher selten Waldbrände gegeben hat.
    Diese Nachricht wurde am 12.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.