Gesundheitspolitik
Warken (CDU) will Zusatzbeiträge stabil halten

Bundesgesundheitsministerin Warken will die von den gesetzlichen Krankenkassen erhobenen Zusatzbeiträge auf dem derzeitigen Niveau halten oder senken.

    Eine Frau Mitte vierzig mit blonden, schulterlangen Haaren, Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU), spricht am 11. Februar während der Vorstellung der Digitalisierungsstrategie Gesundheit und Pflege im Bundesministerium für Gesundheit.
    Nina Warken (CDU), Bundesministerin für Gesundheit. (Archivbild) (picture alliance / dpa / Sebastian Gollnow)
    Es führe kein Weg daran vorbei, den Anstieg der Ausgaben zu begrenzen, sagte die CDU-Politikerin dem Nachrichtenportal Politico. Sie verwies darauf, dass der Zusatzbeitrag 2022 noch bei 1,3 Prozent gelegen habe, aktuell seien es 2,9 Prozent. Warken bezifferte die Mehrbelastung für Versicherte und Unternehmen auf mehr als 30 Milliarden Euro.
    Den durchschnittlichen Zusatzbeitrag legt das Bundesgesundheitsministerium per Verordnung fest. Die Höhe ist bei den einzelnen Kassen je nach Finanzlage unterschiedlich. Der zusätzliche Beitrag wird wie der allgemeine Beitragssatz von derzeit 14,6 Prozent hälftig von Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragen.
    Diese Nachricht wurde am 10.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.