Tarifkonflikt
Warnstreik im Nahverkehr: Busse und Bahnen stehen vielerorts still

Viele Busse und Bahnen in Deutschland fahren heute und morgen nicht - die Gewerkschaft Verdi hat zu Warnstreiks im Öffentlichen Personennahverkehr aufgerufen. Er betrifft fast ganz Deutschland.

    Wiesbaden: Der Hauptsitz der ESWE Verkehrsgesellschaft, kommunaler Verkehrsdienstleister in Wiesbaden, wird bestreikt.
    Die Gewerkschaft Verdi ruft im Tarifstreit der kommunalen Verkehrsbetriebe erneut zum Warnstreik auf. (Andreas Arnold / dpa / Andreas Arnold)
    Nur in Niedersachsen, Baden-Württemberg und in den Städten Bremerhaven, Aachen und Wuppertal sollen Busse und Bahnen wie geplant fahren. Insgesamt hat Verdi die Beschäftigten in rund 150 Verkehrsunternehmen und Busbetrieben zum Ausstand aufgerufen.

    Staus im Berufsverkehr erwartet

    Der Verhandlungsführer der Gewerkschaft Verdi, Canyurt, sagte, seit dem frühen Morgen stünden Busse, U-Bahnen und Trams wie angekündigt still. Dadurch dürfte es in den größeren Städten auch zu Staus im Berufsverkehr kommen.
    Bereits Anfang Februar war der Nahverkehr bestreikt worden. Hintergrund sind die stockenden Tarifverhandlungen für die rund 100.000 ÖPNV-Beschäftigten. Verdi fordert unter anderem höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und Entlastungen beim Schichtdienst.

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    Diese Nachricht wurde am 27.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.