
Betroffen sind Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen und Thüringen. Als Grund gab die Gewerkschaft Verdi eine fehlende Verhandlungsbereitschaft des Arbeitgebers in den laufenden Tarifverhandlungen an. Mit einer angebotenen Erhöhung von 45 Cent pro Stunde bleibe das Angebot deutlich unter der Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns um 1,08 Euro zurück, hieß es. Verdi fordert unter anderem eine Erhöhung des Entgeltes um 300 Euro sowie Regelungen zu Erschwernis- und Schmutzzulagen. Die Gewerkschaft strebt eine Laufzeit von zwölf Monaten an.
Das Unternehmen hält die Darstellung von Verdi für irreführend. Man zahle Tariflöhne, die deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn lägen und sich an Branchenstandards orientierten, erklärte ein Sprecher.
Diese Nachricht wurde am 09.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
