Arbeit
Warnstreiks an Schulen unter anderem in Nordrhein-Westfalen und Sachsen

Im Tarifkonflikt des Öffentlichen Dienstes der Länder haben die Gewerkschaften ihre Warnstreiks fortgesetzt.

    Eingangsbereich der Universitätsklinik Essen
    Die Uniklinik Essen wird heute bestreikt. (Roland Weihrauch/dpa)
    Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft rief angestellte Dozenten, Lehrkräfte, Sozialpädagogen und Schulsozialarbeiter unter anderem in Nordrhein-Westfalen und Sachsen auf, die Arbeit niederzulegen. Der sächsische GEW-Landesvorsitzende Naumann erklärte, man nehme die Verweigerungshaltung der Länder nach zwei Verhandlungsrunden nicht mehr hin. Es müsse aber keine Schule geschlossen werden, fügte Naumann hinzu. Durch verbeamtete Lehrkräfte werde eine Notbetreuung gewährleistet.
    Die Beschäftigten fordern sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 300 Euro monatlich. Für nächste Woche sind weitere bundesweite Warnstreiks angekündigt, mit denen Druck auf die nächste Verhandlungsrunde Mitte Februar ausgeübt werden soll.
    In Nordrhein-Westfalen bestreikt Verdi weiterhin die Tunnelleitzentrale des Landesstraßenbetriebs. Gestern kam es deswegen vielerorts zu Verkehrsbehinderungen.
    Diese Nachricht wurde am 21.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.