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Wirtschaft
Warnstreiks im Handel in NRW - 1.300 Beschäftigte legen Arbeit nieder

In Nordrhein-Westfalen haben etwa 1.300 Beschäftigte im Einzelhandel an Warnstreiks teilgenommen.

    Logo der Gewerkschaft Verdi (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft)
    Verdi plant neue Warnstreiks im Handel. (picture alliance / Snowfield Photography / Snowfield Photography)
    Davon betroffen waren nach Angaben der Gewerkschaft Verdi Modehändler, Elektronikshops und Möbelhäuser, sowie Supermarkt-Ketten. Mit den erneuten Warnstreiks reagierte Verdi auf die Forderungen des Handelsverbands Deutschland, der ein Spitzengespräch auf Bundesebene für die stockenden Tarifverhandlungen gefordert hatte. Gewerkschaftsvorständin Zimmer erklärte, der Vorschlag des Verbands sei ein einmaliger Vorgang in der Tarifgeschichte. Für morgen sind bundesweit weitere Warnstreiks geplant.
    Verdi fordert für die Beschäftigten im Handel 2,50 Euro mehr Lohn und Gehalt pro Stunde. In manchen Regionen wird zusätzlich noch über eine Inflationsprämie debattiert.
    Diese Nachricht wurde am 10.11.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.