
In Berlin riefen die Gewerkschaften dazu auf, in der Senatsverwaltung, den Bezirksämtern, den Kitas und den Hochschulen die Arbeit niederzulegen. In Brandenburg sind Angestellte bei Polizeidienststellen, Hochschulen und von Landesbehörden zum Streik aufgerufen.
Verdi fordert in den Tarifverhandlungen sieben Prozent mehr Geld monatlich; zur Stärkung unterer Lohngruppen mindestens 300 Euro. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder weist dies als zu hoch zurück, hat aber bislang kein eigenes Angebot vorgelegt. Heute beginnt in Potsdam die zweite Verhandlungsrunde. Der Vorsitzende des Deutschen Beamtenbundes, Geyer, drohte mit einer deutlichen Ausweitung der Arbeitsniederlegungen in den nächsten Wochen.
Diese Nachricht wurde am 15.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
