Tarifrunde
Warnstreiks legen öffentlichen Nahverkehr lahm - Verdi fordert bessere Arbeitsbedingungen

Die Gewerkschaft Verdi hat die bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr verteidigt.

    Gewerkschaftsmitglieder aus Thüringen bringen am Betriebshof der Erfurter Verkehrsbetriebe AG ein Plakat mit der Aufschrift "Warnstreik" an.
    Die Gewerkschaft Verdi hat in fast allen Bundesländern zu Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr aufgerufen. (picture alliance / dpa / Martin Schutt)
    Die Arbeit im Fahrdienst müsse attraktiver werden, um auch in Zukunft noch Menschen dafür gewinnen zu können, sagte der zuständige Fachgruppenleiter Schackert im ZDF. Andernfalls werde es keinen ÖPNV mehr geben. Verdi fordert in den Tarifgesprächen mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden unter anderem kürzere Schicht- und längere Ruhezeiten sowie höhere Zuschläge für Arbeit an Wochenenden und in der Nacht.
    Durch die Warnstreiks in fast allen Bundesländern kommt es bei kommunalen Verkehrsunternehmen den ganzen Tag zu Einschränkungen. Die meisten Busse, Straßen- und U-Bahnen bleiben in den Depots. Ausgenommen ist Niedersachsen, weil dort noch die Friedenspflicht gilt. 
    Diese Nachricht wurde am 02.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.