Datenschutzbehörden
Warnung vor Gefahren KI-manipulierter Bilder

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Specht-Riemenschneider, und Kollegen aus zahlreichen ‌Staaten warnen ⁠vor den ⁠Gefahren durch KI-manipulierte Bilder realer Personen. In einer gemeinsamen Erklärung drücken sie ihre Besorgnis aus über mögliche Schäden für Kinder und andere Gruppen durch Cybermobbing oder Ausbeutung.

    Louisa Specht-Riemenschneider im Porträt.
    Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Louisa Specht-Riemenschneider (Carsten Koall / dpa / Carsten Koall)
    Zugleich wurden Entwickler von ⁠Künstlicher Intelligenz dazu aufgefordert, in Zusammenarbeit ⁠mit Regulierungsbehörden Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. ⁠Der Einsatz dieser Technologie dürfe nicht auf Kosten der Privatsphäre, der Würde und der Sicherheit von Personen gehen.
    Auslöser der Initiative sind Fälle von Bildern, die mittels KI manipuliert wurden. Mit einer solchen Software können Nutzer Personen auf Bildern ‌entkleiden oder sie in sexualisierten Posen darstellen und diese Aufnahmen hochladen. Diese Fälschungen werden häufig in sozialen Netzwerken verbreitet.
    Diese Nachricht wurde am 23.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.