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Saarland und Rheinland-Pfalz
Warnung vor neuen heftigen Regenfällen

Nach den Überschwemmungen der vergangenen Tage im Saarland und in Rheinland-Pfalz warnt der Deutsche Wetterdienst vor neuen heftigen Regenfällen, möglicherweise auch in den bereits betroffenen Regionen. Unwetterartige Mengen von mehr als 25 Litern Niederschlag pro Quadratmeter seien aber wenig wahrscheinlich, heißt es.

    Mehrere Männer schieben mit Besen Wasser von einer Straße.
    Aufräumarbeiten von Anwohnern im Koblenzer Stadtteil Güls (Thomas Frey / dpa / Thomas Frey)
    Allerdings werde der größte Teil des Regens wohl innerhalb von sechs bis zwölf Stunden fallen. Dann sei auch wieder mit steigenden Pegelständen der Flüsse zu rechnen. Der DWD erwartet demnach vor allem im Verlauf des Dienstags Stark- oder Dauerregen im Südwesten. Das saarländische Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz teilte mit, man beobachte die Wetterlage und sei im ständigen Austausch mit den Katastrophenschutzbehörden.
    Derzeit laufen die Aufräumarbeiten in den Überschwemmungsgebieten. Im saarländischen Blieskastel wurde das Wasser aus der Altstadt abgepumpt. In Zell an der Mosel und anderen Orten räumten Einsatzkräfte und Helfer Schlamm und Unrat von den Straßen.
    Noch gestern hatte Starkregen im rheinland-pfälzischen Kirn zu Überflutungen und Erdrutschen geführt. Eine Straße musste vorübergehend gesperrt werden. Auch in Auw in der Südeifel führten die Regenmengen am Abend dazu, dass Keller vollliefen. Die Polizei sprach allerdings von einer relativ entspannten Lage.

    Rehlinger: "Werden sicherlich Jahre mit den Folgen kämpfen müssen"

    Die saarländische Ministerpräsidentin Rehlinger erwartet als Folge der Überschwemmungen der vergangenen Tage Schäden, die über Jahre behoben werden müssen. Die SPD-Politikerin sagte der Deutschen Presse-Agentur, betroffen sei privates Eigentum, aber auch öffentliche Infrastruktur wie Straßen, Brücken und Kindertagesstätten. Rehlinger erneuerte ihre Zusage, rasch finanzielle Hilfen für die Bürgerinnen und Bürger zu organisieren.
    Sie können hier einen Bericht unserer Korrespondentin hören.
    Diese Nachricht wurde am 20.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.