
Warum das so ist, haben Forscher im Fachmagazin Comprehensive Psychiatryuntersucht. Mehr als 800 Personen beantworteten unter anderem Fragen zu ihrem Medienkonsum. Und sie sollten verschiedene Test machen, zum Beispiel einen zur Impulskontrolle, wo man auf bestimmte Reize reagieren, andere aber ignorieren sollte.
Heraus kam: Es gibt vor allem drei Mechanismen, die uns zum ewigen Scrollen verleiten. Erstens: Man will sich besser fühlen, indem man sich vom Alltagsstress ablenken will. Zweitens: Gewohnheit, zum Beispiel wenn man automatisch Instagram öffnet, obwohl man eigentlich was ganz anderes nachschauen wollte. Und drittens: Fehlende Selbstkontrolle, also wenn man einfach nicht aufhören kann. Die Forscher erklären, wenn man die Mechanismen hinter problematischen Verhalten kenne, könnten Präventions- und Therapiemaßnahmen gezielter ansetzen.
Diese Nachricht wurde am 08.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
