
Grund für den Erfolg ist, dass die nordamerikanischen Waschbären anspruchslos sind, was ihre Ernährung angeht: Sie fressen das, was sie finden - allerdings am liebsten andere Tiere. Das wird zum Problem etwa für Amphibien und Vögel. Laut einer Sprecherin macht nicht mal mehr die Jagd auf Waschbären Sinn, dafür vermehren sie sich zu schnell. Stattdessen setzt das Land jetzt auf den Schutz von Biotopen und heimischen Arten. Zum Beispiel durch Einzäunen von Gebieten und durch Schutzmanschetten für Bäume, in denen die Waschbären schlafen könnten.
Die nachtaktiven Tiere sorgen auch für Ärger, wenn sie Gebäude beschädigen oder Müll durchwühlen. Ursprünglich hatten die Menschen sie aus Nordamerika eingeschleppt und für die Pelzgewinnung gezüchtet.
Diese Nachricht wurde am 27.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
