Dürre und Hitze
Wasserentnahme aus mehreren Flüssen verboten

Aufgrund niedriger Pegelstände ist die Wasserentnahme aus mehreren deutschen Flüssen verboten worden.

    Wanderer am Ufer der Wupper
    Das Verbot gilt unter anderem für die Wupper. (Deutschlandradio / Christel Boßbach)
    Auslöser dafür sind ausbleibender Regen und die Hitzetage der zurückliegenden Wochen. Wie Bezirksregierungen in Nordrhein-Westfalen mitteilten, drohen bei Verstößen Bußgelder bis zu 50.000 Euro. Erlaubt ist weiterhin das Schöpfen von Wasser mit Handgefäßen und das direkte Tränken von Vieh. Die Pegelstände befänden sich auf einem Niveau, das sonst erst im Spätsommer erreicht werde, hieß es. Auch im Kreis Ludwigsburg sind Wasserentnahmen aus Bächen, Flüssen und Seen ab sofort verboten.
    Laut dem brandenburgischen Landesumweltamt haben die Temperaturen von mehr als 40 Grad Celsius in den vergangenen Tagen zu extremer Verdunstung geführt. Ein Sprecher sagte dem Evangelischen Pressedienst, dadurch seien die Wasserspeicher im Boden deutlich gesunken, ebenso wie die Pegelstände im Land. Besonders betroffen sei der Abfluss der Spree aus dem unteren Spreewald.
    Diese Nachricht wurde am 04.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.