
Es gebe derzeit keine Diskussion, die den Vorsitzenden Söder infrage stelle, sagte er im ARD-Fernsehen. Im Hinblick auf die Landtagswahlen in zwei Jahren führte Weber aus, die CSU werde sich in den nächsten Wochen und Monaten strategisch neu aufstellen. Man berate derzeit über das gemeinsame Vorgehen.
Weber, der in Brüssel auch Partei- und Fraktionsvorsitzender der Europäischen Volkspartei, EVP, ist, hatte dem Eindruck einer Führungsdebatte selbst Vorschub geleistet. An Pfingsten hatte er einen Brief an zahlreiche Mandatsträger der CSU verschickt und eine Neuausrichtung der Partei gefordert. Zur Begründung verwies Weber auf die Niederlagen der CSU bei den jüngsten Kommunalwahlen in Bayern. Sein Schreiben wurde in der Partei von vielen als Angriff auf Söder interpretiert.
Diese Nachricht wurde am 04.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
