Bären
Wegen besonders vielen tödlichen Bärenangriffen in Japan soll nun die Armee helfen

In Japan hat die nördliche Präfektur Akita wegen außergewöhnlich vieler Bärenangriffe Hilfe der Armee angefordert.

    Eine Braunbärmutter und ihr Junges auf einer geteerten Straße.
    In Japan wird nun wegen außergewöhnlich vielen tödlichen Bärenangriffen das Militär eingeschaltet. (picture alliance / dpa / Jiji Press / Shun Kato)
    Seit Anfang des Jahres wurden zehn Menschen durch Bären getötet. Das ist ein neuer Höchststand. Bereits im Vorjahr hatte es eine Zunahme gegeben. Der Verteidigungsminister Koizumi sagte der Präfektur Unterstützung zu. Die Regierung werde ihre Befugnisse voll ausschöpfen, um die Sicherheit der Bevölkerung wiederherzustellen.
    Seit einigen Jahren sind in Japan vermehrt wild lebende Bären auch in Wohngebieten zu beobachten. Als ein Grund gilt die durch den Klimawandel ausgelöste Futterknappheit.
    Diese Nachricht wurde am 28.10.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.