Iran-Krieg
Wegen hoher Spritpreise Debatte über Tempolimit und Übergewinnsteuer

Angesichts der hohen Kraftstoffpreise wird weiter über Reaktionen der Politik debattiert.

    Spritpreis-Tafel einer Aral-Tankstelle
    Die Spritpreise sind auf Rekordhöhe gestiegen. (picture alliance / Rene Traut Fotografie / Rene Traut)
    Die Wirtschaftswissenschaftlerin Grimm schlug ein Tempolimit vor. Das wäre ein kluges Signal, damit die Menschen die Situation ernst nähmen, sagte das Sachverständigenratsmitglied der "Rheinischen Post". Tankrabatte und Preisdeckel seien der falsche Weg. Eine Übergewinnsteuer lehnte Grimm ebenfalls ab. Dagegen sagte der ökonomische Berater von Finanzminister Klingbeil, Südekum, dem Portal "The Pioneer", die Bundesregierung ziehe eine Übergewinnsteuer in Betracht. Einen Preisdeckel für die Tankstellen lehnte er aber ebenfalls ab.
    EU-Energiekommissar Jorgensen brachte Kraftstoffrationierungen und die Freigabe weiterer Ölreserven ins Gespräch. Man prüfe alle Möglichkeiten zur Bewältigung einer vermutlich lang anhaltenden Energiekrise, sagte er ‌der "Financial Times". Zuvor hatte Jorgensen an Krisenmaßnahmen wie zu Beginn des Ukraine-Krieges 2022 erinnert. Dazu gehörten die Begrenzung von Netzentgelten und Stromsteuern.
    Diese Nachricht wurde am 03.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.