
Russland ließ eine Frist von 90 Tagen jedoch verstreichen. Der Schach-Weltverband stimmte daraufhin für einen sofortigen Ausschluss.
Der Deutsche Schachbund (DSB) sprach von "einem starkes Zeichen". Der Vorsitzende Paul Meyer-Dunker sagte der ARD, die russische Dominanz des Schachsports sei "nicht nur sportlich, sondern auch politisch vorbei." Zugleich kritisierte er, dass die FIDE es russischen Teams erlauben will, unter neutraler Flagge an Mannschaftswettbewerben teilzunehmen.
Welt-Verband wird von Russen geführt
Der Schach-Weltverband FIDE wird seit 2018 von Arkady Dvorkovic geführt, einem ehemaligen russischen stellvertretenden Ministerpräsidenten. Die FIDE wählt bei ihrer Generalversammlung am 26. und 27. September im usbekischen Samarkand einen neuen Präsidenten. Der russische Verband hat durch die vorläufige Suspendierung sein Stimmrecht verloren.
Diese Nachricht wurde am 13.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
