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Nach Wahl zum Regierungschef
Wegner: Lasse mich von möglichen AfD-Stimmen nicht beirren

Berlins neuer Regierender Bürgermeister Wegner will sich von möglichen AfD-Stimmen bei seiner Wahl nicht beirren lassen.

    Ein Mann im dunklen Anzug steht vor einem Mikrofon und hebt die rechte Hand. Er ist im seitlichen Profil zu sehen.
    Kai Wegner (CDU), Berlins neuer Regierender Bürgermeister, leistet im Berliner Abgeordnetenhaus seinen Amtseid. (Christophe Gateau / dpa / Christophe Gateau)
    Er glaube, dass die AfD chaotisieren wolle, sagte der CDU-Politiker im RBB-Fernsehen. Zu den zwei gescheiterten Wahlgängen im Abgeordnetenhaus sagte Wegner, ganz offenkundig habe es Abweichler bei CDU und SPD gegeben. Jetzt gehe es darum, durch gute Arbeit die Koalitionsabgeordneten und die Berlinerinnen und Berliner zu überzeugen.
    Wegner war erst im dritten Wahlgang zum neuen Regierungschef von Berlin gewählt worden. Er erhielt 86 Stimmen, das ist genau so viel, wie die Koalitionsparteien CDU und SPD haben. Allerdings erklärte die AfD-Fraktion, Wegner habe auch Stimmen aus ihren Reihen erhalten.
    Die Grünen-Bundesvorsitzende Lang kritisierte, SPD und CDU seien ohne sichere Mehrheit in den dritten Wahlgang gegangen und hätten so zugelassen, dass die AfD die Wahl Wegners für sich reklamieren könne. Ähnlich äußerte sich der Linken-Fraktionsgeschäftsführer im Bundestag, Korte.
    Diese Nachricht wurde am 28.04.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.