Stromausfall in Berlin
Wegner sieht keinen Grund für Entschuldigung wegen Tennismatch - Kritik vom Koalitionspartner SPD

Berlins Regierender Bürgermeister Wegner hält es nicht für geboten, sich für sein umstrittenes Tennismatch während des Stromausfalls in der Hauptstadt zu entschuldigen.

    Kai Wegner (CDU), Berlins Regierender Bürgermeister, kommt zu einem Termin im Hotel Adlon.
    Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (Jens Kalaene /dpa)
    Wegner sagte, es gebe keinen Grund dazu. Das Krisenmanagement habe funktioniert. Zu dem Tennismatch sagte er, es sei ihm am Samstag wichtig gewesen, eine Stunde Sport zu machen, um abzuschalten. Der CDU-Politiker betonte, er werde zu dem Stromausfall am kommenden Donnerstag eine Regierungserklärung abgeben. Er habe etwa vom Technischen Hilfswerk das ein oder andere gehört, was noch verbessert werden könne.
    Aus der Opposition, aber auch aus den Reihen des Koalitionspartners SPD gab es wegen des Tennismatches deutliche Kritik an Wegner. SPD-Fraktionschef Saleh sprach gegenüber der Deutschen Presse-Agentur von einem "unverständlichen Umgang" mit dieser Krise. Die Berlinerinnen und Berliner erwarteten, dass die CDU einen kritischen Blick auf sich selbst richte.
    Diese Nachricht wurde am 08.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.