
Der CDU-Politiker sagte dem Spiegel, der Abzug von US-Kampfeinheiten müsse kompensiert werden. Dies bedeute mehr denn je, die eigene Verteidigungsfähigkeit schnell auszubauen. Mit Blick auf die USA sagte Otte, das Land verzichte mit dem Schritt auf eine vorteilhafte Infrastruktur und gesellschaftliche Rückendeckung.
US-Präsident Trump erklärte heute im Bundesstaat Florida, man werde die Truppenstärke um weit mehr als die genannten 5.000 Soldaten reduzieren. Am Freitag hatte das US-Verteidigungsministerium zunächst angekündigt US-Soldaten in diesem Umfang in den kommenden sechs bis zwölf Monaten aus Deutschland abzuziehen. Details sind bisher nicht bekannt. Hintergrund ist offenbar auch eine Verärgerung Trumps über kritische Äußerungen von Bundeskanzler Merz zum Iran-Krieg.
Diese Nachricht wurde am 03.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
