Bundesregierung
Weimer sieht sich als Zielscheibe der Politik

Kulturstaatsminister Weimer will nach den Vorwürfen, sein Amt zum persönlichen Vorteil zu nutzen, keine weiteren Konsequenzen ziehen.

    Wolfram Weimer steht im Sitzungssaal des Deutschen Bundestages und blickt gespannt zur Seite.
    Kulturstaatsminister Wolfram Weimer steht in der Kritik (imago / dts Nachrichtenagentur)
    Vielmehr sieht er sich als Zielscheibe der AfD, wie der parteilose Politiker der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte. Weimer hatte Funktionen und Stimmrechte im Verlag Weimer Media Group mit Eintritt in die Bundesregierung abgegeben. Zuletzt kündigte er nach kritischen Presseberichten an, seine Unternehmensanteile von 50 Prozent einem Treuhänder zu übergeben. Grüne und Linke kritisierten, dass Weimer politisches Amt und privatwirtschaftliche Interessen nicht sauber trenne. Die AfD-Fraktion im Bundestag fordert seinen Rücktritt. Den Berichten zufolge hat die Weimer Media Group bei ihrem Ludwig-Erhard-Gipfel Teilnahmepakete für mehrere Zehntausend Euro angeboten und mit einem möglichem Einfluss auf politische Entscheidungsträger geworben.
    Diese Nachricht wurde am 29.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.