Ukraine-Krieg
Weißes Haus bestätigt erste Gespräche mit Kiew seit Ende März

Vertreter der USA und der Ukraine haben zum ersten Mal seit mehreren Wochen wieder über ein Ende des russischen Angriffskrieges beraten.

    Das Foto zeigt die Delegationen der USA und der Ukraine bei Gespräche in Florida - mit US-Außenminister Rubio (Mitte links) und dem ukrainischen Delegationsleiter Umerow.
    Spitzengespräche zwischen USA und Ukraine (Archivbild) (AFP / CHANDAN KHANNA)
    Wie das Weiße Haus in Washington bestätigte, wird der ukrainische Chefunterhändler Umerow in Miami erwartet. Dort soll er offenbar mit dem US-Sondergesandten Witkoff und Präsidenten-Schwiegersohn Kushner zusammenkommen. Die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine liegen derzeit auf Eis. Stattdessen gibt es gegenseitige Drohungen kurz vor der Militärparade in Moskau am Samstag. Der ukrainische Präsident Selenskyj warnte ausländische Politiker, an der Parade teilzunehmen. Im Gegenzug drohte Russland mit einem Vergeltungsschlag, sollte die Ukraine die Militärparade angreifen. Aus dem Kreml hieß es, die Bewohner Kiews sollten in diesem Fall die Stadt verlassen.
    Bundesaußenminister Wadephul nannte die Drohungen inakzeptabel. Der CDU-Politiker sagte der "Bild"-Zeitung, Deutschland stehe an der Seite der Ukraine. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine sei ein fortlaufendes Verbrechen und zugleich ein Beweis der absoluten Verachtung gegenüber den eigenen Soldaten.
    Diese Nachricht wurde am 07.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.