Iran-Konflikt
Weiter kein Abkommen zwischen Teheran und Washington

Im Iran-Konflikt sind die Aussichten auf ein baldiges Abkommen zwischen Teheran und Washington wieder gesunken.

    Zu sehen ist der iranische Funktionär Mohammad Bagher Ghalibaf. Er hebt den rechten Zeigefinger.
    Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf (Archivbild). (picture alliance / ZUMAPRESS.com / Icana)
    Der iranische Chefunterhändler Ghalibaf erklärte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna, man werde eine Vereinbarung erst dann unterzeichnen, wenn konkrete Gegenleistungen gesichert seien. Damit ist offenbar die Freigabe eingefrorener iranischer Gelder in Höhe von 12 Milliarden Dollar gemeint, die auf Auslandskonten liegen.
    Auch die USA äußerten sich wieder zurückhaltend, nachdem es zuvor Berichte über eine baldige Einigung gegeben hatte. US-Medienberichten zufolge schickte Präsident Trump das eigentlich fertig ausgehandelte Abkommen mit "härteren Bedingungen" nach Teheran zurück. Dem Sender Fox News sagte Trump, er sei nicht in Eile.
    Nachdem was bisher bekannt ist, sieht das Rahmenabkommen unter anderem eine Verlängerung der Waffenruhe um 60 Tage, Verhandlungen über das iranische Atomprogramm und die Öffnung der Straße von Hormus vor.
    Diese Nachricht wurde am 31.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.