Iran-Konflikt
Weiter kein Abkommen zwischen Teheran und Washington

Der iranische Außenminister Araghtschi hat sich zurückhaltend zu den Aussichten auf ein baldiges Abkommen mit den USA geäußert.

    Irans Außenminister Abbas Araghtschi, vor ihm ein Mikrofon; er fasst sich mit der linken Hand ans linke Ohr.
    Irans Außenminister Araghtschi (Archiv) äußert sich zurückhaltend zu einem Abkommen mit den USA. (Tatyana Makeyeva/Pool AFP/dpa)
    Die Gespräche würden fortgesetzt, sagte Araghtschi staatlichen Medien zufolge. Er selbst wolle die Verhandlungen nicht beurteilen, bis ein klares Ergebnis vorliege. Spekulationen dürfe keine Bedeutung beigemessen werden. Zuvor hatte der iranische Chefunterhändler Ghalibaf erklärt, man werde eine Vereinbarung erst dann unterzeichnen, wenn konkrete Gegenleistungen gesichert seien. Damit ist offenbar die Freigabe eingefrorener iranischer Gelder in Höhe von 12 Milliarden Dollar gemeint, die auf Auslandskonten liegen.
    US-Medienberichten zufolge schickte Präsident Trump ein eigentlich fertig ausgehandeltes Abkommen mit - wie es heißt - "härteren Bedingungen" nach Teheran zurück. Dem Sender Fox News sagte Trump, er sei nicht in Eile.
    Zwischen den USA und dem Iran gilt seit Anfang April eine Waffenruhe.
    Diese Nachricht wurde am 01.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.