
Wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft berichtet, wird den Beschuldigten vorgeworfen, öffentliche Ausschreibungen über eine kommunale Tochtergesellschaft manipuliert zu haben.
Imamoglu sowie rund 400 Mitangeklagte stehen seit März vor Gericht. Dem Oppositionellen werden Bestechung, Geldwäsche sowie die Gründung und Leitung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Imamoglu hat die Anschuldigungen stets zurückgewiesen. Seine Anhänger werfen der Justiz vor, mit dem Prozess die Präsidentschaftskandidatur Imamoglus im Jahr 2028 verhindern zu wollen.
Diese Nachricht wurde am 08.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
