
Die 31 Personen kamen mit Linienflügen aus Pakistan über Istanbul. Das Bundesinnenministerium erklärte, es handele sich ausschließlich um Menschen, bei denen rechtskräftige Gerichtsbeschlüsse den Bund verpflichtet hätten, ihre Einreise zu ermöglichen und die erforderlichen Visa auszustellen. Alle hätten zuvor ein Aufnahmeverfahren und eine Sicherheitsprüfung durchlaufen. Es ist der vierte Flug von afghanischen Staatsbürgern mit Aufnahmezusagen seit dem Amtsantritt der schwarz-roten Bundesregierung. Es handelt sich um in Afghanistan besonders gefährdete Menschen, darunter ehemalige Ortskräfte der Bundeswehr.
Die Regierung hatte das Aufnahmeprogramm im Mai gestoppt. Es harren aber noch viele afghanische Familien seit Monaten oder gar Jahren in Pakistan aus. Nach Recherchen des ARD-Hauptstadtstudios bietet der Bund ihnen inzwischen Geld an, damit sie auf ihre Aufnahmezusage verzichten und stattdessen nach Afghanistan zurückkehren.
Diese Nachricht wurde am 04.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
