Iran
Weitere Angriffe auf Verkehrsinfrastruktur

Der Iran meldet landesweite Angriffe auf seine Verkehrsinfrastruktur.

    Ein Bagger entfernt Schutt am Ort eines Anschlags, der nach Angaben eines Sicherheitsbeamten die Hälfte der Khorasaniha-Synagoge und nahe gelegene Wohngebäude in Teheran zerstört hat.
    Ein Bagger entfernt Schutt am Ort eines Anschlags, der die Hälfte der Khorasaniha-Synagoge und nahe gelegene Wohngebäude in Teheran zerstört hat. (Francisco Seco / AP / dpa / Francisco Seco)
    Neben der Bombardierung einer Eisenbahnbrücke seien auch mehrere Autobahnen Ziel von amerikanisch-israelischen Luftangriffen gewesen, hieß es in Berichten der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Auch die Haupstadt Teheran und die für den Ölexport strategisch wichtige iranische Insel Charg im Persischen Golf seien beschossen worden. Die Rede ist von mindestens 20 Toten. Die iranischen Revolutionsgarden drohten den Vereinigten Staaten mit Angriffen außerhalb der Golfregion. Die Öl- und Erdgasversorgung aus dem Nahen und Mittleren Osten könne jahrelang unterbrochen werden, warnte die Militär-Organisation. US-Präsident Trump hatte der Führung in Teheran ein Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus gesetzt, das in der kommenden Nacht endet.
    Diese Nachricht wurde am 07.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.