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Deutschland
Weitere Demonstrationen gegen Rechtsextremismus geplant

Deutschlandweit wollen heute erneut zahlreiche Menschen auf die Straße gehen, um ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und für die Demokratie zu setzen.

    Demonstration in Köln gegen Rechts-Extreme und gegen die Partei AfD. Es ist dunkel und die Menschen tragen dicke Mäntel und Mützen. Sie führen Plakate und Fahnen mit sich.
    Wie schon in Köln wollen am Wochenende wieder tausende Menschen deutschlandweit gegen die AfD auf die Straße gehen. (picture alliance / NurPhoto / Ying Tang)
    In Hamburg werden am Nachmittag rund 10.000 Teilnehmer erwartet. Als Redner angekündigt sind der Erste Bürgermeister Tschentscher und die kommissarische Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Fehrs. Auch in anderen Bundesländern beteiligen sich Regierungschefs an den Kundgebungen. So wird der thüringische Ministerpräsident Ramelow in Jena erwartet. Weitere größere Demonstrationen sollen unter anderem in Kiel und Bielefeld stattfinden. Auch am Wochenende sind Demonstrationen in verschiedenen Städten geplant, so etwa in München.
    Die Proteste sind eine Reaktion auf Recherchen über ein rechtsextremes Treffen in Potsdam mit Überlegungen zu Massenvertreibungen, an dem auch Politiker der AfD beteiligt waren.
    Diese Nachricht wurde am 19.01.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.