Bundesanwaltschaft
Weitere Durchsuchungen bei mutmaßlicher rechter Terrorgruppe "Letzte Verteidigungswelle"

Die Bundesanwaltschaft lässt Räumlichkeiten weiterer mutmaßlicher Mitglieder der rechtsextremistischen Terrorvereinigung "Letzte Verteidigungswelle" durchsuchen.

    Ein Polizist steht vor blauem Himmel mit dem Rücken zur Kamera, davor ein Absperrband mit der Aufschrift Razzia.
    Die Polizei durchsuchte weitere Räumlichkeiten der "Letzten Verteidigungswelle" (Archivbild). (picture alliance / CHROMORANGE / Michael Bihlmayer)
    Die Razzien in Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein richteten sich gegen insgesamt zehn Beschuldigte, teilte ein Sprecher mit. Ihnen werde die Mitgliedschaft in einer inländischen terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Gegen zwei Personen werde zudem wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Im vergangenen Jahr wurde die Karlsruher Behörde schon einmal tätig. In Hamburg läuft derzeit ein Prozess gegen sieben mutmaßliche Mitglieder der "Letzten Verteidigungswelle".
    Die rechtsextremistische Terrorgruppe will laut Bundesanwaltschaft einen Zusammenbruch der Bundesrepublik herbeiführen.
    Diese Nachricht wurde am 17.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.