
Wie das "Wall Street Journal" berichtet, erwägt die Internationale Energieagentur die Freigabe von Ölreserven. Die geplante Menge würde die 182 Millionen Barrel übertreffen, die die Mitgliedsstaaten der IEA 2022 nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine auf den Markt gebracht hatten. Deutschland gehört zu den Mitgliedsstaaten.
Die Ministerpräsidentinnen von Mecklenburg-Vorpommern und des Saarlandes, Schwesig und Rehlinger, beide SPD, sprachen sich gegenüber dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" für ein Eingreifen der Bundesregierung aus. Möglich sei etwa eine Übergewinnsteuer. Somit müssten Öl- und Gaskonzerne eine Sondersteuer auf überdurchschnittlich hohe Gewinne zahlen. Eine solche Maßnahme hatte es bereits wegen der steigenden Energiepreise im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine gegeben.
Mit den hohen Spritpreisen befasst sich am Abend auch der Koalitionsausschuss von Union und SPD.
Diese Nachricht wurde am 11.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
