
Im Iran attackierte sie nach eigenen Angaben unter anderem den unterirdischen Militärbunker des getöteten Ayatollahs Chamenei in der Hauptstadt Teheran. Dieser diene immer noch als Basis für militärische Aktivitäten, hieß es. Im Libanon griff die Armee die südlichen Vorstädte der Hauptstadt Beirut und die Küstenstadt Sidon an. Ziel war demnach Infrastruktur der mit dem Iran verbündeten Hisbollah. In Sidon kamen laut den Behörden fünf Menschen ums Leben; darunter soll ein Mitglied der militant-islamistischen Hamas sein.
Der Iran griff seinerseits nach eigenen Angaben einen Öl-Tanker in US-Besitz vor der Küste Kuwaits an. Außerdem seien wieder Ziele in Israel und US-Stellungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie in Jordanien und Katar mit Raketen attackiert worden, teilten die Revolutionsgarden mit. Laut Angaben des staalichen iranischen Rundfunks wurden darüber hinaus kurdische Stellungen im Norden des benachbarten Irak mit Drohnen angegriffen. Dies wurde von kurdischen Vertretern bestätigt.
Diese Nachricht wurde am 06.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
