
Es handelt sich um Argentinien, Uruguay, Ecuador, Peru und das mittelamerikanische Costa Rica. In Venezuela bestätigte hingegen die regierungsnahe Wahlbehörde den autoritären Amtsinhaber Maduro als Sieger. Demnach entfielen nach Auszählung fast aller Stimmzettel auf Maduro 52 Prozent, auf seinen Herausforderer Gonzalez 43 Prozent. Als Grund für die späte Bekanntgabe der Ergebnisse nannte die Behörde Cyberangriffe auf Infrastruktur und Telekommunikationseinrichtungen. Die Opposition sprach von Wahlbetrug. Deren Anführerin Machado rief für morgen zu erneuten landesweiten Demonstrationen gegen Präsident Maduro auf. In den vergangenen Tagen hatte es bei Protesten Verletzte und Tote gegeben. Unbekannte verwüsteten in der Nacht ein Parteibüro der Opposition. Das Auswärtige Amt in Berlin forderte die venezolanischen Behörden dazu auf, die Opposition nicht einzuschüchtern.
Diese Nachricht wurde am 02.08.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.