
Mitglieder der Revolutionsgarden hätten in Malekschahi im Westen des Landes auf Demonstranten geschossen, hieß es. Zudem gebe es Dutzende Verletzte. Zuvor hatte die iranische Nachrichtenagentur "Mehr" berichtet, bei Zusammenstößen sei ein Mitglied der Revolutionsgarden getötet worden. Sie meldete zudem den Tod eines Mitglieds einer paramilitärischen Miliz bei einer Demonstration.
Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Chamenei, äußerte Verständnis für die Unzufriedenheit der Bürger. Zugleich drohte er Demonstranten mit einer harten Reaktion. Aufrührer müssten in die Schranken verwiesen werden. Die landesweiten Proteste richten sich gegen steigende Lebenshaltungskosten, aber auch gegen die autoritäre Führung des Landes.
Diese Nachricht wurde am 04.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
