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Ukraine-Krieg
Weitere Treffen und Beratungen auf europäischer Ebene

Auf europäischer Ebene gehen die Bestrebungen um eine Beteiligung an Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg weiter.

    Der französische Präsident Emmanuel Macron spricht im Elysee-Palast bei einer Videokonferenz mit den 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union (EU) nach seinem Treffen mit US-Präsident Trump.
    Macron berichtet EU-Staaten von Gesprächen mit Trump. (Ludovic Marin/POOL AFP/AP/dpa)
    Frankreichs Präsident Macron unterrichtete die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union über die Ergebnisse seines Treffens mit US-Präsident Trump. Macron hatte nach dem Gespräch in Washington von einem gemeinsamen Weg mit den USA gesprochen. In zentralen Punkten gibt es jedoch weiter Differenzen.
    Die Videokonferenz mit Macron diente auch der Vorbereitung des EU-Sondergipfels zur Ukraine am 6. März. Der britische Premierminister Starmer will morgen in Washington mit Trump zusammentreffen. Außerdem plant er ein gesondertes Treffen mit Staats- und Regierungschefs. Unabhängig davon wollen Vertreter Russlands und der USA morgen in Istanbul zusammenkommen, um bilaterale Streitigkeiten beizulegen.
    Russland bekräftigte unterdessen sein Nein zu einem Einsatz europäischer Friedenstruppen in der Ukraine nach einem Kriegsende. US-Präsident Trump hatte in dieser Woche erklärt, der russische Staatschef Putin habe ihm gegenüber sein Einverständnis für einen Einsatz solcher Truppen gegeben.
    Diese Nachricht wurde am 26.02.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.