Tarifstreit des öffentlichen Dienstes
Weitere Warnstreiks an Unikliniken

Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes der Länder haben die Gewerkschaften ihre Warnstreiks den zweiten Tag in Folge fortgeführt.

    Mehrere Personen gehen hinter- und nebeneinander. Sie halten Fahnen der Gewerkschaft Verdi.
    Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst dauern an. (picture alliance / dpa / Britta Pedersen)
    Vor allem an Universitätskliniken wurden die Mitarbeiter zu Protestaktionen aufgerufen unter anderem in Frankfurt am Main, Tübingen, Köln und Essen. Kundgebungen sind etwa auch in Mannheim, Mainz und Jena geplant. Vielerorts fallen geplante Operationen aus.
    Mit den Ausständen will Verdi den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Morgen startet in Potsdam die zweite Tarifrunde. Für die 925.000 betroffenen Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder fordert die Gewerkschaft sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch ein Plus von 300 Euro monatlich zur Stärkung der unteren Lohngruppen. Die Länder lehnen dies als unbezahlbar ab.
    Diese Nachricht wurde am 14.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.