Tarifkonflikt
Weitere Warnstreiks in mehreren Bundesländern im ÖPNV angelaufen

In mindestens sechs Bundesländern sind weitere Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr angelaufen.

    Köln: Eine Informationstafel weist auf den Streik hin.
    Warnstreik im Nahverkehr (Sascha Thelen / dpa / Sascha Thelen)
    Betroffen sind vor allem Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. Durch die Warnstreiks fallen vielerorts Busse, U- und Trambahnen aus. Die Deutsche Bahn ist nicht betroffen. Auch in Bayerns Landeshauptstadt München bleiben Busse und Bahnen in den Depots. Dort wird bereits seit gestern gestreikt. 
    Die Beschäftigten der kommunalen Verkehrsbetriebe verlangen höhere Bezahlungen und bessere Arbeitsbedingungen. Die Arbeit im Schichtbetrieb sei kräftezehrend, heißt es. Es brauche Entlastung, etwa über verkürzte Wochenarbeitszeiten. Zudem müsse die hohe Fluktuation reduziert und die Attraktivität der Arbeitsplätze gestärkt werden. In einigen Bundesländern haben die Tarifpartner bereits Einigungen erzielt.
    Diese Nachricht wurde am 19.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.