Klima
Welt-Meteorologieorganisation: Steigendes Risiko für Dürren, Hitzewellen und Starkregen durch Wetterphänomen El Niño

Die Weltorganisation für Meteorologie sieht ein steigendes Risiko für Wetterextreme im Laufe des Jahres.

    Hohe Temperaturen, verursacht durch El Nino, reduzieren die Wasserbestände in den Stauseen erheblich.
    Hohe Temperaturen, verursacht durch El Nino, reduzieren die Wasserbestände in den Stauseen erheblich. (picture alliance / dpa / Christian Escobar Mora)
    Es sei sehr wahrscheinlich, dass sich in den kommenden Monaten das Wetterphänomen El Niño entwickele, hieß es in einer Mitteilung der UNO-Sonderorganisation. Dabei erwärmt sich die Wasseroberfläche im Pazifik, was sich weltweit auf Wind, Luftdruck und Niederschläge auswirkt. Die Generalsekretärin der WMO, Saulo, forderte weltweit Vorbereitungen auf Extremwetter wie Dürre, Hitzewellen und Starkregen. Der Einfluss auf die globale Durchschnittstemperatur könnte vor allem in 2027 zu spüren sein.
    Üblicherweise dauert El Niño neun bis zwölf Monate an. Es hat Fachleuten der WMO zufolge keinen Zusammenhang mit dem Klimawandel. Jedoch könnte die Erderwärmung die mit El Niño einhergehenden Extremwettererignisse verstärken.
    Diese Nachricht wurde am 02.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.