Washingtoner Artenschutzabkommen
Weltartenkonferenz beschließt Handelsverbot für Haie

Die Weltartenkonferenz im usbekischen Samarkand hat ein erstes Handelsverbot für Haie beschlossen.

    Walhai und Schnorchler im Golf von Aden, Afrika.
    Es gibt Hunderte von Haiarten, und viele von ihnen sind faszinierend: Taucher und Walhai im Golf von Aden. (picture alliance / imageBROKER / Reinhard Dirscherl)
    Damit stehen einige Hai- und Rochenarten künftig stärker unter Schutz. Auch für den Handel mit bestimmten Wasserfröschen gelten ab Mitte 2027 strenge Regeln. Die Amphibien werden vor allem für den Verkauf von Froschschenkeln gefangen. Der Schutzstatus von bestimmten Giraffen, Nashörnern und Elfenbein bleibt zudem bestehen. Die Konferenz lehnte mehrere Anträge auf Lockerungen der bisherigen Regelungen ab.
    Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (Cites) regelt das globale Geschäft mit gefährdeten Arten. Bislang ist dadurch der Handel mit mehr als 40.000 Tier- und Pflanzenarten beschränkt oder verboten worden.
    Diese Nachricht wurde am 05.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.