
berät über Neuaufnahmen in die Liste des Kultur- und Naturerbes sowie den Zustand bestehender Welterbestätten. Deutschland hat die Waldsiedlung Zehlendorf im Südwesten Berlins nominiert.
Dabei handelt es sich um die Erweiterung der bereits bestehenden Welterbestätte "Siedlungen der Berliner Moderne". Dem Antrag zu der vor rund hundert Jahren errichteten Bauhaus-Siedlung - im Volksmund auch "Papageiensiedlung" genannt - werden gute Chancen eingeräumt.
Insgesamt wird über 33 Nominierungen beraten. Darunter sind der Tempel Wat Phra Mahathat in Thailand und zwei Theater in Brasilien. Frankreichs möchte die D-Day-Landungsstrände in der Normandie anerkennen lassen. Am 6. Juni 1944 landeten dort über 150.000 Soldaten der Alliierten während des Zweiten Weltkriegs.
Ein zentrales Thema ist auch, wie man den Erhalt der Welterbestätten nachhaltig sichern kann. Derzeit werden 53 davon als gefährdet eingestuft. Neben kriegerischen Konflikten werden Welterbestätten zunehmend auch durch die Folgen des Klimawandels bedroht.
Die Tagung im südkoreanischen Busan dauert noch bis zum 29.Juli.
Diese Nachricht wurde am 19.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
