Studie
Weltgesundheitsorganisation besorgt über zu wenig Bewegung bei Erwachsenen

Fast ein Drittel der Erwachsenen weltweit bewegt sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation nicht genug.

    Blick auf zwei graue Türme unter diesigem Himmel. Auf dem vorderen prangt das Zeichen der WHO.
    Hauptsitz der WHO in Genf. (imago / photothek / Felix Zahn )
    Die WHO in Genf sprach von einem besorgniserregenden Trend. Bei gleichbleibender Entwicklung werde der Anteil der körperlich inaktiven Erwachsenen bis 2030 weltweit auf 35 Prozent steigen. Damit einher gehe ein häufigeres Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, Demenz und Diabetes.
    Hintergrund ist eine Studie, die die WHO gemeinsam mit der britischen Zeitschrift "The Lancet Global Health" veröffentlichte. Im Jahr 2022 erreichten demnach 31 Prozent der Weltbevölkerung - also fast 1,8 Milliarden Menschen - nicht das empfohlene Maß an körperlicher Betätigung. Dieses veranschlagt die WHO für Erwachsene mit 150 Minuten mäßiger Bewegung pro Woche oder 75 Minuten intensiver Bewegung.
    Diese Nachricht wurde am 26.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.