
Ein Jahr nach dem Sturz des Diktators Assad seien mehr als drei Millionen Geflüchtete in ihre Heimatregionen zurückgekehrt. Die Wasserversorgung ist nach Angaben der Welthungerhilfe aber an vielen Orten völlig unzureichend. Mehr als neun Millionen Menschen litten akut unter Hunger. Gleichzeitig mangele es an internationaler Unterstützung. Von den im Hilfsplan der UNO veranschlagten 3,2 Milliarden Dollar für 2025 fehlen nach Angaben der Welthungerhilfe noch fast drei Viertel - und der bevorstehende Winter werde die Lage weiter verschärfen.
Anfang Dezember 2024 hatten Rebellen unter der Führung der islamistischen HTS-Miliz die syrische Hauptstadt Damaskus eingenommen. Diktator Assad floh ins Exil nach Moskau. Als Übergangspräsident führt der damalige HTS-Chef al-Sharaa die Regierung.
Diese Nachricht wurde am 02.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
