Jahresbericht
Welthungerhilfe kritisiert Kürzungen im Entwicklungsetat der Bundesregierung

Nach Angaben der Welthungerhilfe fehlen zunehmend Gelder zur Bekämpfung von Hunger in der Welt.

    Berlin: Mathias Mogge, steht vor dem Loge der Welthungerhilfe.
    Der Generalsekretär der Hilfsorganisation, Mathias Mogge (Jörg Carstensen/dpa)
    Der Generalsekretär der Hilfsorganisation, Mogge, kritisierte bei der Vorstellung des Jahresberichts, das liege auch an Kürzungen in der Entwicklungsarbeit. Diese würden auch im aktuellen Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2027 fortgeschrieben. Zudem hätten die Zuschüsse aus Deutschland in den vergangenen zwei Jahren abgenommen. Dies bedrohe erreichte Erfolge in der Hungerbekämpfung, sagte Mogge. Die größte humanitäre Krise spielt sich laut der Welthungerhilfe weiterhin im Sudan ab. Auch im Gazastreifen seien die Lebensverhältnisse unhaltbar.
    Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland. Sie wurde 1962 gegründet, ist politisch und konfessionell unabhängig und wird vorwiegend durch Spenden finanziert.
    Diese Nachricht wurde am 16.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.