
Der 30-Jährige gewann in 1:59:30 Stunden. Sawe unterbot den Weltrekord seines Landsmanns Kelvin Kiptum. Der 2024 tödlich verunglückte Kenianer hatte 2023 in Chicago 2:00:45 Stunden benötigt.
Das Tempo war auch dank mehrerer Tempomacher von Beginn an hoch. Vorjahressieger Sawe und Yomif Kejelcha aus Äthiopien konnten sich nach etwa 30 Kilometern von der Spitzengruppe absetzen. Für Sawes Konkurrenten Kejelcha war es sein Marathon-Debüt in der britischen Hauptstadt.
Der deutsche Rekordhalter Amanal Petros verpasste dieses Mal eine Topplatzierung. Petros war auf der ersten Hälfte noch auf Kurs, musste aber nach gut 25 Kilometern abreißen lassen. Er landete in 2:08:31 Stunden auf dem 15. Platz und verfehlte seinen deutschen Rekord um mehr als vier Minuten.
Bei den Frauen siegte Tigst Assefa aus Äthiopien in 2:15:41 Stunden. Damit blieb sie nur 16 Sekunden über dem 23 Jahre alten Streckenrekord der britischen Lauf-Ikone Paula Radcliffe.
Diese Nachricht wurde am 26.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
