Globale Gerechtigkeit
Weltsozialforum beginnt in Benin - 50.000 Teilnehmer

Im westafrikanischen Benin hat das Weltsozialforum begonnen. In der Stadt Cotonou beraten rund 50.000 Teilnehmer aus 150 Ländern über globale Gerechtigkeit, Demokratie, die Folgen des Klimawandels und den Abbau kolonialer Strukturen. Das Treffen dauert bis Samstag.

    Über eine große Straße in Cotonou rasen neben Menschen und Autos die typischen Zémidjans, Moped-Taxen, durch den dichten Verkehr.
    Das Weltsozialforum beginnt heute in Cotonou. (Katrin Gänsler)
    Das Weltsozialforum entstand vor 25 Jahren als internationale Plattform von Nichtregierungsorganisationen und als Gegenentwurf zum Weltwirtschaftsforum. Aus Deutschland sind unter anderem die kirchlichen Hilfswerke "Misereor" und "Brot für die Welt" dabei.
    Diesmal steht die Frage im Mittelpunkt, wie die großen Herausforderungen an den globalen Süden bewältigt werden können, wenn sich westliche Staaten wie die USA zunehmend aus der Finanzierung des weltweiten Klimaschutzes oder der Gesundheitsversorgung zurückziehen.
    Diese Nachricht wurde am 04.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.