
Bundeskanzler Merz dankte in einer schriftlichen Erklärung Pakistan für die Vermittlung der Vereinbarung. Die Bundesregierung unterstütze weitere diplomatische Bemühungen für ein dauerhaftes Ende des Krieges. Außerdem werde Deutschland dazu beitragen, die freie Schifffahrt in der Straße von Hormus zu gewährleisten, betonte Merz.
Die EU-Außenbeauftragte Kallas bezeichnete die Waffenruhe als einen "Schritt zurück vom Abgrund nach Wochen der Eskalation". Dies sei eine "dringend benötigte Chance, Raum für Diplomatie zu schaffen", schrieb Kallas auf der Online-Plattform X. Die Vereinten Nationen forderten die Kriegsparteien dazu auf, die Waffenruhe nun auch tatsächlich zu befolgen.
Mehrere Golfstaaten begrüßten die Einigung, forderten aber weitergehende diplomatische Bemühungen. Man hoffe nun auf eine dauerhafte Friedenslösung für die Region, teilte das Außenministerium in Saudi-Arabien mit.
Der französische Präsident Macron erklärte, die Feuerpause sei "eine sehr gute Nachricht". Sie müsse aber auch für den Libanon gelten. Die Lage dort bleibe kritisch, sagte Macron in Paris. China reagierte ebenfalls positiv auf die Vereinbarung. Man werde die Bemühungen für einen dauerhaften Frieden im Nahen Osten nun weiter fortsetzen, erklärte ein Sprecher des Außenministeriums in Peking.
Diese Nachricht wurde am 08.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
