
Dies habe Folgen für die dort lebenden Menschen und die Lebensmittelerzeugung, heißt es in der Untersuchung der Mainzer Johannes Gutenberg-Universität und des in Hamburg ansässigen Climate Service Center. Ein Forscherteam hatte Daten von 480.000 Brunnen in verschiedenen Ländern der Welt im Zeitraum von 1990 bis 2024 untersucht. Dabei zeigte sich, dass vor allem im Mittelmeerraum, an den Küsten der USA und Zentralamerikas sowie im Süden Australiens der Grundwasserspiegel signifikant sank. Teilweise waren es mehr als 50 Zentimeter pro Jahr. Die Entwicklung begünstige - zusammen mit dem steigenden Meeresspiegel infolge des Klimawandels - das Eindringen von Meerwasser in die für die Trinkwassergewinnung wichtigen Schichten, warnten die Forscher.
Diese Nachricht wurde am 14.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
